Digitalisierung als Zukunftsprojekt

Digitalisierung als Zukunftsprojekt

Digitalisierung als Zukunftsprojekt an der Maximilian-Kolbe-Gemeinschaftsschule

Seit 2016 ist die Maximilian-Kolbe-Gemeinschaftsschule in den Bereichen IT und Naturwissenschaften in der realen Phase mintaffinen Unterrichts. Nachdem bereits im Schj. 2014/15 der Start mit einer Tablet-Klasse erfolgte, wurde gerade im Bereich der Informationstechnischen Bildung  gezielt die Entwicklung von Projekten und Arbeitsgemeinschaften Elemente von Technik und Digitalisierung in den Unterricht aufgenommen. Im Regelunterricht im Wahlpflichtbereich arbeiten Schüler/-innen mit textbasierten Programmiersprache „Python“, um die 8 schuleigenen Drohnen auf der Grundlage programmierter Steuerbefehle autonom fliegen zu lassen. Hier macht man sich die Zusammenarbeit mit der Info-Lab der Universität des Saarlandes zu nutze.

Seit 2016 beschäftigen sich Schüler/-innen in der Robotik-AG mit EV 3 Robotern des LEGO MINDSTORM-Education-Bausatzes und entwickeln auf der Ebene einer bausteinbasierten Programmiersprache Programme, die Roboter selbstgesteuert einen Aktionsparcours durchlaufen lassen. Zweimal haben zwei Schüler am weltweiten Robotik-Wettbewerb „World-Robot-Olympic“ in Heidelberg teilgenommen und dabei jeweils einen achtbaren 3. Platz erzielt.

Erstmal hat das Duo Nico Brandstetter und Julian Vogler, zwei Schüler der Klassenstufe 7, am diesjährigen Robotik-Wettbewerb „RoboNight“ der HTW des Saarlandes teilgenommen und dabei sich in einer ersten Ausscheidungsrunde bereits mit der zweithöchsten Punktzahl für die Finalrunde der besten 10 qualifiziert. Im Finale haben die beiden ihre bestehende Form bestätigen können und die volle zu erreichende Punktzahl erzielt. Sie waren damit die jüngsten und zugleich einzigen Teilnehmer einer Gemeinschaftsschule. Das Team des siegreichen Gymnasiums lag mit der gleichen Punktzahl, die sie lediglich in kürzerer Zeit erreichten, vor ihnen auf Platz eins. Dabei, das berichteten die beiden Schüler, hatten sie beim Arbeiten schon mal die Zeit vergessen und vor den Wettbewerben täglich und auch an Wochenenden sich ihrer Leidenschaft hingeben. Ja die Arbeit mit kybernetischen Sprachbefehlen habe Suchtpotenzial. Beide, so berichten sie einmütig, vernachlässigten keineswegs ihre schulischen Verpflichtungen, sondern steigerten sich vielmehr quer durch die Fächer und spielen zudem hochmotiviert ihre Musikinstrumente im Schulorchester.

Auch in der Breite beschäftigt sich die Maximilian-Kolbe-Gemeinschaftsschule in allen Klassenstufen mit Informatikprozessen und nimmt seit zwei Jahren am bundesweiten Informatik-Wettbewerb „Informatik-Biber“  des Bundesministeriums für Bildung und Forschung teil.

Auch in Mathematik nimmt die Schule mit den Klassenstufen 5 und 6 am Nachwuchswettbewerb „Känguru“ erfolgreich mit besten Platzierungen teil.

Zu einem Dauerbrenner avancierte der jährlich von der Ingenieurkammer des Saarlandes ausgeschriebene Wettbewerb, der jeweils den Bau eines Bauwerks oder Baugewerks mit der Maßgabe zu verwendeter Materialien vorgibt. Seit mehr als 10 Jahren nimmt die Technik-AG der Maximilian-Kolbe-Schulen mit großem Enthusiasmus und sichtbaren Erfolgen teil, d.h. mit 3 ersten und weiteren vorderen Platzierungen konnten sich die Gruppen der Jury empfehlen. Die Exponate, sichtbare Ergebnisse des Arbeitens, sind allesamt in der Schule ausgestellt.

Mit der Schülerfirma „Produkt und Design“ stellen sich Schüler beim Entwickeln von Upcycling-Produkten besonderen technischen und handwerklichen Herausforderungen.

Die Schule folgt mit all ihren Projekten und Lernprozessen gerade auch im MINT-Bereich ihrem Handlungsgrundsatz „Schüler stark machen“ und damit zukunftsfähig zu machen.

 

Text und Bild: W. Meiser

Soziales Engagement als Nachhaltigkeitsprojekt

Soziales Engagement als Nachhaltigkeitsprojekt

Soziales Engagement als Nachhaltigkeitsprojekt

Als vor nunmehr einer Dekade eine mittlerweile seit vier Jahren im Ruhestand befindliche Religionslehrerin der Maximilian-Kolbe-Schulen mit einer Religionsgruppe eine von Schüler/-innen angeregtes Projekt des sozialen Handelns auf den Weg brachte, ahnte noch niemand, welche Wirkung die gute Tat entwickeln würde. Die tatkräftige Unterstützung der „Neunkircher Tafel“ wurde zur Herzensangelegenheit nicht nur der Initiativgruppe, die längst die Schule Richtung Lehre und weiterführende Schulen verlassen haben. Es entstand ein „Überschlageffekt“, d.h. das Feuer der Begeisterung ergriff zunächst eine Klasse, dann die ganze Klassenstufe und entwickelte sich zum Schulprojekt beider Schulen, von Grund- und Gemeinschaftsschule, mit einem Flow, der auch Eltern- und Lehrerschaft erfasste.

Dies zeigte sich erneut wie stets in der Adventszeit, so auch diesmal wieder. Es entstand wie in den Jahren zuvor ein aktiver und zugleich auch alternativer Adventskalender, denn es galt  den täglich zu öffnenden Türen nichts zu entnehmen, sondern vielmehr etwas hineinzugeben.

Frau Reichert, die als Mitglied des Schulseelsorgeteams die Aktion seit vier Jahren maßgeblich betreut, hat auf die Bedürfnislage, die seitens der Verantwortlichen der Tafel kommuniziert wurde, reagiert, so dass der Appell nach Nahrungsmittelspenden insbesondere für Babys und Kleinkinder nicht ungehört verhallte. Der Aufruf wurde vielmehr aufgegriffen und spiegelte sich in den zahlreich zielgerichtet eingegangenen Sachspenden, die sich jedoch nicht ausschließlich auf Babynahrung beschränkten.

Herr Thomas Mörsdorf, der Leiter der Tafel, und seine Mitarbeiterin Frau Cäsar, die sich alljährlich zur Übergabe einfinden, zeigten sich anlässlich des Spendenergebnisses, das in der Aula präsentiert wurde, hoch erfreut. Konnten sie vor zehn Jahren noch mit einem PKW anreisen, so muss mittlerweile ein Kleintransporter zum Abtransport eingesetzt werden.

In seiner Dankesrede würdigte Herr Mörsdorf das anhaltende und damit nachhaltige soziale Engagement und die Verbundenheit mit der Schule. „Die gute Tat macht Schule“, so versteht Schulleiter Walter Meiser das Projekt, das zum Prozess geworden ist. Und wenn, wie eine Schülerin sagte, das Helfen ihr Freude mache, dann ist Mitmenschlichkeit nicht nur eine leere Vokabel eines Leitbildes sondern gelebtes Bildungs- und Erziehungshandeln.

Text und Bild: W. Meiser

Tag der offenen Tür 2019

Tag der offenen Tür 2019

Tag der offenen Tür an der Maximilian-Kolbe-Schule unter neuem Konzept

Am 30. November 2019 stellte sich die Maximilian-Kolbe-Schule an ihrem Tag der offenen Tür mit einem neuen Konzept vor. Es stand weniger wie in den Jahren zuvor das Leben der Schulgemeinschaft im Advent im Mittelpunkt als vielmehr die Präsentation der Unterrichtsergebnisse der verschiedenen Fachbereiche. Die zahlreichen Viertklässler, die mit ihren Eltern gekommen waren, um die Gemeinschaftsschule besser kennenzulernen, konnten hierbei sowohl in den Unterricht reinschnuppern als auch an zahlreichen Mitmachangeboten teilnehmen.

Zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Schuljahr feiern Schüler und Lehrer der MKS immer wieder gemeinsam Gottesdienst und so wurde auch dieser Tag erstmals mit einem Wortgottesdienst in der Aula begonnen. Danach strömten die Besucherinnen und Besucher in das Hauptgebäude und in den Neubau aus – entweder auf eigene Faust oder im Rahmen einer Führung, die von Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 10 und der Schulleitung durchgeführt wurden.

Im ganzen Schulhaus waren die Ergebnisse der Arbeit des Fachbereichs Kunst zu entdecken, beispielsweise an Wänden in Fluren und Klassenräumen so auch in den Vitrinen im Eingangsbereich, in denen u.a. Perlenbäumchen, Tonmonster, selbst gestaltete CD Cover oder individuell kreierter Schmuck ausgestellt sind. Auch im Kunstkalender, der wie in jedem Jahr in Zusammenarbeit mit der Grundschule entstanden war, können die künstlerischen Werke bewundert werden. Wer selbst aktiv werden wollte, konnte dies im Mitmachatelier, in dem verschiedene Kurse angeboten wurden. Auch die Naturwissenschaften regten dazu an, sich selbst in physikalischen und chemischen Mitmachexperimenten oder beim Mikroskopieren zu versuchen. Großer Andrang herrschte auch beim Fachbereich Französisch. Die Achtklässler luden dazu ein, ihre im Unterricht konzipierten Lernspiele (Kartenspiele, Brettspiele, Memory, Domino) auszuprobieren und sich so der Fremdsprache spielerisch zu nähern. Die Siebtklässler nahmen die Gäste mit auf eine spannende Reise in ein französisches Collège, in dem ein Hamster für Aufregung sorgt, und machten deutlich, wie erfolgreich sie sich schon im ersten Lernjahr im Wahlpflichtbereich eine Lektüre erarbeiteten. Außerdem wurden die Ergebnisse der Projekte der anderen Klassenstufen in Form von Collagen, Standbildern, Mots-images,  Tagebuch-, Blogeinträgen und Radiosendungen sowie das Fahrtenkonzept ausgestellt.

Die Reise in das Zielsprachenland steht derzeit auch bei den Neuntklässlern im Zentrum, denn sie beschäftigen sich unter dem Motto „Our final trip to Brighton (UK)“ mit der Planung ihrer Abschlussfahrt nach England und stellten ihre bisherigen Ergebnisse am Tag der offenen Tür vor. 

Die Klassenstufen 5 und 6 der Gemeinschaftsschule zeigten, was die Schulneulinge in ihrer ersten Zeit erwarten wird. Die Fünftklässler präsentierten den Besuchern im Büchercafé ihre Lapbooks und die Sechstklässler ihre Bücherkisten, die sie zu ihren Lieblingsbüchern im Rahmen der Vorbereitung auf den jährlich stattfindenden Vorlesewettbewerb zusammengestellt hatten. Die Viertklässler konnten zudem mithilfe ihrer vielleicht zukünftigen Mitschüler ihre Rechtschreibfähigkeiten stärken und unterschiedliche Unterrichtsmethoden oder die Arbeit mit dem LÜK Kasten ausprobieren.

Die Methode der Stationenarbeit lernten die Kinder bei der 6.1 kennen, die zeigte wie sie sich die Themen Advent, Weihnachtsgeschichte, Darstellung der Geburt Jesu, Bedeutung des Sterns und Weihnachtsbotschaft im Religionsunterricht durch das Lernen an Stationen selbst erarbeiten konnten.

Einen Moment der Ruhe bot Pfarrerin Iris Brandt im Raum der Stille an und berichtete interessierten Besuchern auch von den Aufgaben und der Umsetzung der Schulseelsorge an der MKS.

Weniger ruhig, dafür aber wohlklingend und heiter ging es im vierten Stockwerk zu. Das Schulorchester sowie die Gesangs-AG und die Band-AG bewiesen im Rahmen einer offenen Probe wie intensiv sie sich auf das am 13. Dezember in der Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit anstehende Weihnachtskonzert (Beginn 19 Uhr) vorbereiteten.  

Nach diesen vielfältigen Eindrücken und Aktionen konnten sich die Gäste im Treffpunkt-Café der Elternvertretung mit Kaffee, Tee und Kuchen stärken. Die Schülerfirma bot darüber hinaus selbst hergestellte Marmeladen, Cookies, Hot Choc und anderen Produkte aus ihrer Designwerkstatt an.

Die Schulleitung präsentierte unter dem Schwerpunktthema „Schule kompakt“ Aufbau, Funktion und Zielsetzung der Schule. Mit großer Spannung erwarteten die Besucher eine computergesteuerte Flugshow in der Mensa, die an diesem Morgen in einen Drohnenairport verwandelt wurde. Die Programme wurden zuvor von Schülern in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der HTW erstellt. 

 

Wer gerne Teil unserer Schulgemeinschaft werden will, kann seine Anmeldung ab sofort im Sekretariat der Gemeinschaftsschule (7:30 Uhr bis 13:30 Uhr) abgeben oder aber auch per Post, eMail (maximilian-kolbe.schule@bistum-trier.de) oder Fax (06821 950444) senden. Anmeldeformulare sind in der Schule zu den Bürozeiten erhältlich oder können hier auf der Homepage entnommen werden.

Über 100 Jugendliche begehen den Volkstrauertag in der Saarbrücker Ludwigskirche

Über 100 Jugendliche begehen den Volkstrauertag in der Saarbrücker Ludwigskirche

Bild: W. Meiser

Über 100 Jugendliche begehen den Volkstrauertag in der Saarbrücker Ludwigskirche

Am vergangenen Sonntag, 17. November 2019, fand in der Saarbrücker Ludwigskirche die zentrale Gedenkfeier zum Volkstrauertag statt. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V., der erstmalig von etwa 100 Jugendlichen bei der Gestaltung unterstützt wurde.

Traditionell wird am zweiten Sonntag vor Beginn der Adventszeit an die Opfer des Ersten und Zweiten Weltkrieges erinnert. Doch in diesem Jahr stand der Tag im Zeichen der Mahnung zum Frieden und die Gefahr, die von der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung ausgeht, wurde nachdrücklich in das Bewusstsein der anwesenden Gäste gerückt. Nach der Eröffnung der Gedenkstunde durch den Vorsitzenden des Landesverbandes Saar im Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. Werner Hillen, sprach Staatssekretär Christian Seel das Grußwort in Vertretung für den Ministerpräsidenten des Saarlandes Tobias Hans. Er beobachtete, dass der Hass gegen „Andersdenkende, Andersglaubende, Andersaussehende [und] Andersfühlende“ wieder aufblühe. Doch viele Jugendliche hätten dennoch aus der Geschichte gelernt und beschäftigten sich mit den Auswirkungen von Hass und Verfolgung im Nationalsozialismus und in der Gesellschaft. Dies bewiesen die Schülerinnen und Schüler der drei mitwirkenden Schulen mit ihren kreativen Beiträgen. Musikalisch wurden die Feierlichkeiten durch den Schulchor des Gymnasiums am Stefansberg in Merzig begleitet.

Vier Schülerinnen der Maximilian-Kolbe-Schulen gedachten in einem zum Teil pantomimischen, zum Teil szenischen Spiel derjenigen, die sich in Zeiten der Unmenschlichkeit den Ungerechtigkeiten zur Wehr setzten. So nahm der Namenspatron der Schule im Konzentrationslager Auschwitz den Platz eines Familienvaters im Hungerbunker ein, um diesen zu schützen. Doch das Leben Kolbes stand nicht nur im Zeichen des Widerstandes, sondern auch in der Hoffnung auf Versöhnung und im Vertrauen in die Zukunft. Am Ende glaubte Maximilian Kolbe fest an den Frieden, der entsteht, wenn die Menschen den Hass überwinden und einen Neubeginn wagen, wozu die vier Schülerinnen durch Singen des Liedes „Wo Menschen sich vergessen“ anregten.

Bild: A. Zemlin
Bild: A. Zemlin

Gedanklich unterlegt wurde die Präsentation durch Zitate Maximilian Kolbes sowie von Klavierstücken. Zudem symbolisierten drei Skulpturen einer geschlossenen und einer halb geöffneten Faust sowie zweier ineinandergreifenden Hände, die zuvor im Rahmen der Kunst-AG der Schule gefertigt wurden, den Widerstand, die Hoffnung und den Frieden.

Bild: A. Zemlin
Bild: A. Zemlin

Auch die Schülerinnen und Schüler der Willi-Graf-Realschule in Saarbrücken erinnerten an den Namensgeber ihrer Schule, der sein Leben dem Widerstand gegen die Nazi-Diktatur widmete. Ein Schüler ließ Flugblätter auf die teilnehmenden Gäste in der Ludwigskirche herabfallen, womit er im Jahr 1942 sein Leben riskiert hätte. In der heutigen Zeit schuf er damit ein Symbol der Erinnerung. Zwei Schüler und eine Schülerin stellten im Anschluss in einem Gespräch, welches einem Hörspiel ähnelte, ein Verhör des Widerständlers nach, der letztlich wegen Sabotage, Hochverrat und Feindbegünstigung zum Tode verurteilt wurde. Dieser Wortbeitrag weckte bei den Zuhörern zahlreiche Emotionen wie Empörung, Entsetzen und tiefer Trauer.

Auch die Vertreter des Geschwister Scholl Gymnasiums betonten Notwendigkeit des Widerstandes, auch in der heutigen Zeit. Sie wiesen im Besonderen auf die Verantwortlichkeit jedes Einzelnen gegenüber seinen Mitmenschen und der Welt hin. In mehreren aussagekräftigen Bildern, die von Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums stammten, veranschaulichten sie die Folgen von mangelndem Respekt und Wertschätzung gegenüber anderer Menschen sowie der Natur.

Am Ende der Veranstaltung sprach Stephan Toscani, Präsident des Saarländischen Landtages, das Totengedenken. Bundespräsident Steinmeier appellierte hierin ebenfalls an die Verantwortung aller Menschen, machte aber auch Hoffnung auf Versöhnung. Im Anschluss erfolgte die Niederlegung von Kränzen auf den Spicherer Höhen. Als einziges Bundesland begeht das Saarland den Volkstrauertag gemeinsam mit seinem Nachbarland Frankreich, um dort den gefallenen Soldaten aus Deutschland, Frankreich und den USA zu gedenken.

Im Nachgang und in einem wertenden Statement würdigte der Vorsitzende des Volksbundes  Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. Saar das außergewöhnliche Engagement der teilnehmenden Schulen.

 

Die Bilder wurden uns zur Verfügung gestellt von Amélie Zemlin, Assistentin der Öffentlichkeitsarbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V./Landesverbandn Saar. Vielen Dank nochmals an dieser Stelle!

Baumpflanzaktion der Klassenstufe 5

Baumpflanzaktion der Klassenstufe 5

Baumpflanzaktion der Klassenstufe 5

„Wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“  (M. Luther).

Am vergangenen Freitag, 08. November 2019, setzten die drei fünften Klassen der Maximilian-Kolbe-Gemeinschaftsschule eine Aktion der Schulgemeinschaft um, mit der im letzten Jahr eine Tradition begründet wurde. Sie pflanzten gemeinsam mit den Klassenlehrerinnen ihren Jahrgangsbaum im Schulgarten. Der Nussbaum des vergangenen Jahres wird das Walnussölprojekt ergänzen, der Apfelbaum in diesem Jahr wird Teil eines Streuobstwiesenareals im Schulgarten und des grünen Klassenzimmers der Schule sein. Mit ihren Baumpflanzungen will die Schule auch ein aktives Zeichen gegen Klimawandel und für die Bewahrung der Schöpfung setzen.

Nach einem musikalischen Auftakt wurde die Baumpflanzaktion am Morgen in der Aula feierlich von Schulleiter Walter Meiser mit einem Zitat Martin Luthers eröffnet: „Wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ Der Reformator soll in den Bäumen die göttliche Gnade im irdischen Leben gesehen und ihr frisches Grün im Frühling als ein Symbol für die Auferstehung gedeutet haben. So kann auch der von ihnen selbst gepflanzte Apfelbaum den Schülerinnen und Schülern der Maximilian-Kolbe-Schule Trost in schwierigen Situationen spenden. Wie das Bäumchen tiefe Wurzeln im grünen Klassenzimmer der Schule schlagen wird, verwurzeln auch die Fünftklässler in der Schulgemeinschaft, die ihnen Hoffnung und Unterstützung gibt, wenn sie ratlos sind. Doch dieser Apfelbaum wird sie nicht nur durch ihre persönliche Schulzeit begleiten, sondern auch noch Jahre nach ihrem Abschluss die folgenden Generationen erfreuen. Die äußerst saftigen und schmackhaften Früchte dieses besonders ertragreichen Baumes der Sorte „Florina“, die in den nächsten Jahren von den Kindern und Jugendlichen geerntet werden, verarbeitet die Garten-AG beispielsweise zu Apfelsaft und Apfelgelee weiter. Diese geschmackvollen Produkte aus hauseigenen Äpfeln bieten sie dann in jedem Jahr in der Adventszeit am Tag der offenen Tür der Gemeinschaftsschule an (nächster Termin: 30.11.2019). Mit dem Ertrag, der aus dem Verkauf des leckeren Gelees erwirtschaftet wird, werden soziale Projekte der Schule unterstützt.

Nachdem der Festakt mit dem Zitat von Khalil Gibran „Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt“ beendet wurde, begaben sich die Schülerinnen und Schüler in den Schulgarten, wo sie gemeinsam mit Kaplan Peter Zillgen und Pfarrerin Iris Brandt ein Gebet sprachen. Im Anschluss wurde der Baum gesegnet.

Zwei Schüler pflanzten den Baum in die zuvor von ihnen ausgehobene Grube.

Die Fünftklässler trugen daraufhin ihre individuellen Hoffnungen, Wünsche und Gebete vor, die sie zunächst auf in Apfelform gebastelten Karton festgehalten hatten. Die Kinder wünschten sich für den Baum, dass dieser gesund und stark werden und viele Früchte tragen werde. Für ihre Schulzeit an der Maximilian-Kolbe-Schule erhoffen sie sich gute Freunde und dass es keinen Streit gebe. Diesen Gedanken drückten sie auch am Ende der Baumpflanzaktion durch das gemeinsame Singen des Liedes „Ein kleines Senfkorn Hoffnung“ aus.