Was hat der Klimawandel mit uns zu tun?  Klimawandelweg an der Maximilian-Kolbe-Schule

Was hat der Klimawandel mit uns zu tun? Klimawandelweg an der Maximilian-Kolbe-Schule

Wiebelskirchen – Was passiert eigentlich in unserer Region, wenn der Klimawandel nicht aufgehalten wird? Mit dieser und anderen Fragen rund um das Klima haben sich 17 junge Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse der Realschule der Maximilian-Kolbe-Schule beschäftigt. An insgesamt 10 Stationen des Klimawandelwegs des Bistums Trier haben sie sich mit dem Klimawandel auseinandergesetzt.

Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern hat sich beispielsweise verschiedene Modelle wie sich das Klima in Zukunft weiterentwickeln könnte genauer betrachtet. „In Rheinlandpfalz könnte es im Schnitt zwischen zwei und vier Grad wärmer werden, wenn es so weitergeht“, erklärt einer der Schüler. Zusammen mit vier Mitschülern sitzt er über Grafiken, die den Temperaturanstieg in Westdeutschland prognostizieren. „Wir müssen zu den Informationen, die wir hier haben, Fragen beantworten und Aufgaben erledigen“, erläutert er die Arbeit an der Station. Unter anderem sollen sie herausfinden, ob den Informationen überhaupt zu trauen ist, oder ob die Grafiken falsche Informationen enthalten. An einer anderen Station geht es um die Frage, was bei einem weltweiten Temperaturanstieg von 2 Grad Celsius passiert. „Das ist die kritische Grenze der Erderwärmung“, sagt eine Schülerin. „Dann gibt es immer mehr Waldbrände, weil die Sommer immer heißer werden. Außerdem schmelzen die Gletscher und die Meeresspiegel steigen an.“ Was das genau bedeute, hätte er vorher nicht genau gewusst, gesteht ein Schüler. Wenn die Ozeane mehr Kohlenstoffdioxid aufnehmen, würden sie übersäuern. „Dadurch kommt es zu großem Fischsterben. Durch den Anstieg des Meeresspiegels kann außerdem der Golfstrom versiegen, der für warmes Klima in Europa sorgt. Die Temperaturen in Hamburg werden dadurch zum Beispiel deutlich kälter.“

Drei Lehrer der Maximilian-Kolbe-Schule bearbeiten mit Schülerinnen und Schülern der Klassen 8 bis 10 den Klimawandelweg. Nach einer Einführungsstunde, dürfen sich die Jugendlichen in Gruppen jeweils eine Station aussuchen. Die Aufgaben, die sie zu den Stationen erledigen sollen, sehen dabei auch vor, dass sich die Schülerinnen und Schüler Informationen von den anderen Gruppen einholen müssen. So forschen sie nicht nur, sondern müssen ihr wissen auch weitergeben. Jede Gruppe arbeitet zu einem unterschiedlichen Aspekt des Klimawandels: Der Wald und Klimawandel, Klimaschutz, Klima und Wirtschaft, aber auch eine Station zum Zusammenhang zwischen Klima und Religion können die Schülerinnen und Schüler behandeln.

„Der Klimawandelweg ist wichtig, weil er genau zeigt, was uns betrifft“, erklärt Frau Intili-Seifert, eine der drei Lehrkräfte, die mit den Schülerinnen und Schülern durch die Stationen geht. „Hier sehen die Schüler genau: Was heißt der Klimawandel auch hier bei uns und wie können wir damit umgehen? Was können wir im Kleinen tun und was müssen die Regierungen machen?“ Dabei gibt es auch ganz praktische Tipps, zum Beispiel wie man mit Extremwetter umgeht, oder welche Erste-Hilfe-Maßnahmen bei einem Hitzschlag zu unternehmen sind. Die Ergebnisse ihrer Stationsarbeit präsentieren die Schülerinnen und Schüler in der Aula der Schule und auf der Homepage für die gesamte Schule.

Zum Abschluss des Burundi-Schulbau-Projekts

Zum Abschluss des Burundi-Schulbau-Projekts

Das im Jahr 2007 durch den damaligen Leiter der Schulabteilung der Bistumsschulen Dr. Herbert Hoffmann ins Leben gerufene Schulbauprojekt in Bujumbura, der Hauptstadt Burundis, wurde von unseren Schulen in unregelmäßigen Zeitabständen durch Erlöse aus unterschiedlichen Projekten, Aktionen und Aktivitäten unterstützt.

Mit der Ankündigung, das Gesamtprojekt der 21 Bistumsschulen nach 10 Jahren zu einem vorerst vorläufigen Abschluss zu bringen, haben unsere Schulen, wie im Übrigen auch alle anderen Bistumsschulen, zu einer Schlussoffensive aufgerufen.

In Anwesenheit von Weihbischof Robert Brahm und Vertretern des Ordens, der die Schule in Bujumbura betreibt, erfolgte im März 2017 in einer Auftaktveranstaltung der Start. Mit diesem Start wurden symbolisch in Größe und Material genormte Puzzleteile unter je einem Gestaltungsleitwort an die Schulen mit dem entsprechenden Gestaltungsauftrag ausgegeben.

Unsere beiden Schulen, in Sonderheit  die Kolleginnen, die das Fach „Bildende Kunst“ vertraten nahmen  die Aufgabe bereitwillig an. Das Ergebnis, das sich ebenso  bunt wie thematisch sehr eindrucksvoll präsentierte, kann sich wahrlich sehen lassen.

Diese Puzzleteile werden nun am 24. Oktober 2017 in einer großen Abschlussveranstaltung in Bitburg in Anwesenheit unseres Diözesanbischofs Stefan Ackermann zu einem Gesamtkunstwerk zusammengefügt. Dabei wird das Ganze in einer imposanten Komposition deutlich mehr sein als lediglich die Summe der Einzelteile.

Unsere Schulentwicklungsgruppe und auch Lehrerinnen und Lehrer hatten Ideen über Aktivitäten zusammengetragen. Vor dem Hintergrund der ohnehin großen Anzahl an Veranstaltungen kam man überein, Erlöse respektive Teilerlöse aus Sommerkonzert und Musicalaufführungen des Musicals „Der Notenbaum“ herzunehmen, um unseren finanziellen Beitrag leisten zu können. Die Grundschule hat darüber hinaus ein Schüler-Art-Projekt entwickelt. Die Ergebnisse des überzeugenden

Musical „Der Notenbaum“

Sommerkonzert 2017

 

 

 

 

 

 

Schul-Art-Produkte der Grundschule

Die Künstler und ihr Werk (Gemeinschaftsschule und Grundschule)

 

 

 

 

 

 

 

 

künstlerischen Schaffens: Musterkarten, Tassen, Tischsets, Mousepads u.a.m. wurden gewinnbringend verkauft, so dass am Ende der stolze Betrag von 2000,- € zusammenkam.

Insgesamt stellen sich die Burundi-Spenden-Aktion in der Übersicht so dar:

JahrAktivitätErgebnis
20092 Benefizkonzerte in unserer Aula4300,00 €
2012Teilerlös aus unserem Schulfest anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Schule1500,00 €
2017Sommerkonzert1000,00 €
Schul-Art-Projekt der Grundschule670,00 €
Teilerlös des Musicals „Der Notenbaum“330,00 €

 

Damit haben die Maximilian-Kolbe-Schulen das Schulbauprojekt aller Bistumsschulen mit 7800,00 € unterstützt.

Picobello-Aktion an der Maximilian-Kolbe-Schule

Picobello-Aktion an der Maximilian-Kolbe-Schule

Gleich 75 Schülerinnen und Schüler der sechsten Jahrgangsstufe der Maximilian-Kolbe-Schule verlegten am vergangen Freitag (10.03.2017) den Unterricht ins Freie, um im Waldgebiet rund um den nahe gelegenen Eberstein die landesweit umgesetzte „Aktion Picobello“ zu unterstützen.

 

Gut gerüstet mit Handschuhen und Greifwerkzeugen, aber auch Motivation und guter Laune machten sich die Schüler zusammen mit den Klassenleitungen ans Werk. Schon schnell war erster Haus- und Verpackungsmüll gefunden und manchem wurde bereits jetzt klar, dass es sich nicht immer um Unachtsamkeiten an Wegrändern handelte. Teilweise aus Bequemlichkeit  und um Entsorgungskosten zu entgehen, hinterließen Leute ihren Müll im Wald. Mit vorbildlichem Elan wurde selbst ein sperriges Gartentor von starken Schülern in gemeinsamer Teamarbeit bis zur Schule getragen, um es fachgerecht von der EVS entsorgen zu lassen.

 

 

Die Schülerinnen und Schüler, die im Anschluss in der Aula zusammensaßen, waren mit dem Ergebnis des Unterrichts am anderen Ort zufrieden. Wer die Natur als Lebensraum schützen und erhalten will, muss ein Umweltbewusstsein entwickeln, muss Abfälle aktiv vermeiden und aktiv handeln, wenn die Umwelt verschmutzt und über Generationen hinweg belastet wird.