Erfolgreich im Handumdrehen gesammelt

Mit Beginn des laufenden Schuljahrs  ging es wie ein Ruck durch die Grundschule der Maximilian-Kolbe-Schulen, als sich alle Klassen dem Sammelaufruf der Aktion „Deckel gegen Polio“ in Zusammenarbeit mit dem Rotary Club anschlossen. Es ging darum, möglichst viele Kunststoffdrehverschlüsse zu sammeln. Damit das Ergebnis auch deutlich sichtbar und für alle gleichsam zum Daueransporn werden sollte, wurden die Flaschenverschlussdeckel in offenen Gebinden gut sichtbar in ursprünglich für Kleinkinder gedachten und jetzt zweckentfremdet benutzten „Bällebadbehältnissen“ aufbewahrt.
Schülerinnen und Schüler und die Klassen untereinander motivierten sich gegenseitig mit dem Ziel, möglichst die Sammelbesten zu werden. Nicht nur im eigenen Haushalt, nein auch bei Verwandten und Bekannten wurde gesammelt und die großen und kleinen Sammelerträge in den beiden Pavillons der Grundschule gebracht, um die dort  bereits vorhandenen „Sammelberge „ aufzuschütten.
Bald bemerkten Schüler/-innen der Gemeinschaftsschule die Sammelwut der Grundschüler und ließen sich von der guten Tat infizieren, denn durch die Sammlung von Kunststoffdeckel aus hochwertigen Kunststoffen (HDPE und PP) und dem anschließenden Verkauf wird das Programm „End Polio Now“ unterstützt. Dieses weltweite Aktionsbündnis verfolgt das Ziel, dass kein Kind mehr an Kinderlähmung erkranken soll, so ist es den Informationen der Internetseite www.deckel-gegen-polio.de zu entnehmen.  Pro 500 Deckel kann eine Polio- Impfdosis gekauft werden.
So informiert, brachten auch die Schüler der Sekundarstufe I zunächst etwas zögerlich, doch dann mit zunehmender Begeisterung täglich säckchenweise ihr Sammelgut an. Besucher der Schule, die die Sammelbehältnisse und Hinweise auf die Aktion im Eingangsbereich wahrnahmen, schlossen sich ebenso spontan an wie alle Lehrkräfte.
Mit Ende des Kalenderjahres galt es einen Schnitt zu machen. Dabei kamen gleich mehrere Tausend Deckel zusammen, die in reißfesten Säcken verpackt und zur Sammelstation des Johanneums in Homburg verbracht wurden.
Schüler- und Elternvertretungen sowie die Schulseelsorgegruppe setzten sich dafür ein, dass die Aktion auch im Jahr 2019 vorgesetzt wird.

(Text u. Bild: W. Meiser)