Die Solidaritätsaktion

 

Alle 2 Jahre führt die Maximilian-Kolbe-Schule in der Fastenzeit traditionsgemäß eine Solidaritätsaktion unter dem Motto „Kinder helfen Kindern“ durch. Der Fachbereich Religion ist die Triebfeder dieser schulinternen Aktion.
Die weit über das Einzugsgebiet von Wiebelskirchen hinaus bekannte Sammelaktion versteht sich als Zeichen der Solidarität und der Nächstenliebe.
Zur Durchführung: Auf Grund des hohen Spendenaufkommens werden in aller Regel drei unterschiedliche Projekte unterstützt, wobei neben den so genannten „Dritte-Welt-Projekten“ ganz bewusst auch ein in der Region beheimatetes Projekt unterstützt werden soll. Der betreffende Lehrer bereitet die Solidaritätsaktion über Wochen im Religionsunterricht vor:  In diesem Rahmen werden die zu unterstützenden Projekte durch die entsprechenden Projektpartner  vorgestellt. Dadurch sollen die Schüler für die anstehende Aufgabe sensibilisiert und motiviert werden.

Jedes Kind erhält eine Teilnehmerkarte und bittet in seinem unmittelbaren Familien-, Verwandten- und Freundeskreis um (individuell festzusetzende) Spenden für die persönliche Beteiligung. Nach Abschluss der Aktion bestätigt der jeweilige Klassenlehrer dem Schüler die Teilnahme, so dass dieser nun den vorher vereinbarten Betrag einsammeln kann.
Am vorher festgelegten Datum machen sich die Schüler zusammen mit ihren Lehrern und zum Teil sogar unter Beteiligung der Eltern auf den Weg. Mit selbst gebastelten Solidaritätszeichen, im schuleigenen Kunstunterricht hergestellten Transparenten und Plakaten macht sich die gesamte Schulfamilie auf den Weg nach Neunkirchen zum dortigen Stadtmittelpunkt „Stummplatz“. Hier findet unter reger Anteilnahme der ortsansässigen Bevölkerung die Abschluss-kundgebung statt: Ein hochrangiger Vertreter aus der saarländischen Politik oder der Bistumskirche spricht vor über 800 teilnehmenden Personen unter Beachtung der ein kurzes Gruß- und Dankwort, bevor es zurück zur Schule geht.

Der Dank für die uneigennützige Hilfe gilt vor allen Dingen den Kindern, nicht zuletzt aber auch den Eltern, Verwandten und Bekannten, die durch ihre Spendenbereitschaft diese Aktion immer wieder in so hervorragender Weise unterstützen.

Die regionale Medienlandschaft, angefangen von diversen Anzeigenblättern über Saarbrücker Zeitung bis hin zum Saarländischer Rundfunk, berichtet zum Teil mehrfach und sehr ausführlich von diesem schulischen Großereignis.

Das gesamte Spendenaufkommen von der ersten Solidaritäts-aktion im Jahre 1981 bis heute beträgt rund 300.000 Euro.

Gregor Römer