Maximilian Kolbe

Ich kenne nichts Schöneres als das Wort Jesu: “Es gibt keine größere Liebe, als sein Leben hinzugeben für seine Freunde.” Pater Maximilian Kolbe

Stationen seines Lebens:

Geboren wurde Maximilian Kolbe am 8. Januar 1894 in Zdunska Wola bei Lodz im russischen Teil Polens. Er wuchs als Sohn eines Webereiarbeiters auf. Mit gerade 16 Jahren trat er als Frater Maksymilian in den Franziskanerorden ein. Er studierte später in Rom und erwarb mit 21 Jahren den Doktortitel der Philosophie. 1918 wurde er zum Priester geweiht und schloß das Studium mit dem Doktor der Theologie ab.

1922 gibt er mit Gleichgesinnten in seiner Heimat eine Zeitschrift heraus, um der zunehmenden Kirchenfeindlichkeit entgegenzuwirken.1927 gründet er die Klosterstadt Niepokalanow. Sie besteht aus Druckerei, Radiostation, Werkstätten und einem Seminar für Gymnasiasten. Seine ursprüngliche Zeitschrift erreicht eine Millionenauflage. 1930 bricht er mit 4 Mitbrüdern nach Asien auf. Sie besuchen zunächst China, dann Japan.

 

1936 kehrt er aus Japan zurück. Sein Kloster wird am 19. September von deutschen Truppen besetzt. Maximilian Kolbe wird verhaftet und kommt in das Kriegsgefangenenlager Lamsdorf (Frankfurt/Oder), später in das Lager Antitz bei Grünberg. Am 8. Dezember wird er freigelassen.

Am 17. Februar 1941 besetzten deutsche Truppen sein Kloster erneut. Maximilian Kolbe kommt in das Konzentrationslager Auschwitz. Seine Häftlingsnummer ist die 16670. Dort fällt er seinen Mithäftlingen durch seinen im Gebet gefundenen Optimismus und seine Bereitschaft zur Hilfe auf.

Am 31. Juli wählt der Lagerkommandant nach der Flucht eines Gefangenen willkürlich zehn Gefangenen aus, die zur Abschreckung hingerichtet werden sollen. Darunter ist auch der Familienvater Franz Gajowniczek. Maximilian Kolbe bietet an, sein Leben für das Leben des Familienvaters zu geben.
Am 14. August 1941 stirbt Maximilian Kolbe im Konzentrationslager Auschwitz.

17. Oktober 1971 Maximilian Kolbe wird von Papst Paul VI selig gesprochen.

10. Oktober 1982 Maximilian Kolbe wird von Papst Johannes Paul II heilig gesprochen.

Maximilian-Kolbe-Gedenkfeier:
14. August 2008

“In die Fußstapfen treten”

Wusstet ihr schon,
dass die Nähe eines Menschen
gesund machen kann,

dass die Nähe eines Menschen
gut und froh machen kann

dass die Stimme eines Menschen
den anderen wieder aufhorchen lässt,der für alles taub war,

dass das Wort oder das Tun eines Menschen den Menschen erfreuen kann, der keinen Sinn mehr im Leben sah,

dass das Zeithaben für einen Menschen mehr ist als Geld,

dass das Anhören eines Menschen
Wunder wirkt?

Die Gedenkfeier am Todestag von Maximilian Kolbe wurde gestaltet von Frau Gatzweiler und Herrn Römer. Pfarrerin Brandt und Pfarrer Gerber begleiteten das Tagesgebet und die Fürbitten.

Ich bin unterwegs und gehe meinen Weg.
Der andere ist unterwegs und geht seinen Weg.
Wir sind unterwegs, wir gehen gemeinsam einen Weg.
Wir gehen miteinander den Weg Jesu; somit ist Jesus mit uns unterwegs.
Nur im Gehen miteinander und zueinander zeigt er sich uns.

September 2008

Auf ihrer Abschlussfahrt nach Rom besuchte die Klasse 10R2 (Fr. Müller) auch die Kirche, in der Maximilian Kolbe seine erste Messe zelebrierte