Unterwegs mit dem KunterBUNDmobil

20160609_104315_001Am 09.06.2016 sammelten wir, die Schüler und Schülerinnen der 7er Realschulklassen, an der Oster ganz neue Erfahrungen mit unserer Tierwelt. Bewaffnet mit Schüssel, Sieb, Pinzette und Gummistiefeln und in Begleitung der Umweltpädagogen des Bundes für Umwelt und Natur fingen wir Wassertiere. So vielfältig hätten wir uns die Wasserwelt nicht vorgestellt. Wir fingen viele Bachflohkrebse, mehrere Stichlinge, Zuckmücken und auch einen Wasserkäfer – alles Tiere, die in unseren Bachläufen sehr häufig vorkommen. Besonders interessant waren aber die Libellenlarven oder die fliegende Wasserwanze, die so noch niemand von uns je gesehen hatte. Wir fingen sogar einen Flusskrebs, der eigentlich in Amerika heimisch ist und durch den Menschen in unseren Gewässern angesiedelt wurde. Zu spät bemerkte man, dass diese Krebsart unseren einheimischen Flusskrebsen gefährlich wurde und die heimischen Tiere immer mehr verdrängt wurden, erklärte der Mitarbeiter des KunterBUNDmobils.

Unter den Stereolupen konnten wir die faszinierenden Tiere genau beobachten und bekamen viele Erklärungen zu den einzelnen Tieren, die uns nun auch viele Hinweise über die Wasserqualität liefern können.

Nach dem praktischen Teil erfuhren wir auch viel über Wasser und den Wasserverbrauch. So braucht etwa jeder Saarländer täglich ca. 120l Wasser. Damit sind wir das Bundesland mit dem niedrigsten Wasserverbrauch. Verglichen mit anderen Ländern wie etwa Afrika, die etwa 4l Wasser pro Kopf und Tag zur Verfügung haben, brauchen wir immer noch sehr viel Wasser.

Abschließend können wir sagen, dass der Tag sehr spannend und interessant war. Einige Tatsachen waren uns bereits aus Biologie und Erdkunde bekannt, andere Erkenntnisse waren aber ganz neu. Dass das Thema „Wasser“ so vielfältig ist, hätten wir uns bisher nicht vorstellen können, auch nicht, dass es so viel Spaß machen kann, Neues darüber zu lernen!